Strikt nach Wissenschaft

Dr. Kip S. Thorne, ein wissenschaftlicher Forscher und emeritierter Professor der theoretischen Physik, erlangte hohe Popularität durch seine Beratung bei Filmen, die sich mit Astrophysik und Gravitation beschäftigten (u.a. Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit). Mit dabei ist auch der Ende 2014 erschienene Film Interstellar. Er hat die Beratung übernommen unter der Prämisse, dass zwei Grundsätze bei der Verfilmung eingehalten würden:

  1. Die Handlungen sollte den bewiesenen Regeln der Physik nicht widersprechen
  2. Spekulationen sollten der Wissenschaft entspringen und nicht den kreativen Gedanken eines Drehbuchautors

Christopher Nolan akzeptierte diese Grundpfeiler, was dazu führte, dass sie hier und da gegenteilige Meinungen aneinander gerieten. So verbrachte Dr. Thorne an einem Punkt der Filmproduktion rund zwei Wochen damit, Nolan von der Idee abzubringen, das Reisen mit einer schelleren Geschwindigkeit als der Lichtgeschwindigkeit einzubringen.